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  • Monika Rüegger

AHV und Nationalbank

Der Auftrag der Nationalbank ist folgender (www.snb.ch):


«Die Schweizerische Nationalbank führt als unabhängige Zentralbank die Geld- und Währungspolitik des Landes. Sie muss sich gemäss Verfassung und Gesetz vom Gesamtinteresse des Landes leiten lassen, als vorrangiges Ziel die Preisstabilität gewährleisten und dabei der konjunkturellen Entwicklung Rechnung tragen. Damit setzt sie grundlegende Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Wirtschaft».


Linke und die Gewerkschaften, aber auch Vertreter der SVP, trachten danach, diesen klar definierten Auftrag dahingehend zu ändern und auszuweiten, indem die anfallenden, gigantischen AHV-Defizite mit Nationalbankgeldern (Gelder aus Negativzinsen) gestopft werden. Das keine gute Idee. Denn es ist Symptombekämpfung.


Die AHV muss strukturell saniert werden.


Die Menschen werden älter, es gibt immer mehr ältere Menschen, und jüngere Beitragszahler nehmen ab – die Finanzierungsschere wird laufend grösser. Auch die Gleichstellung ist aktuell nicht verwirklicht. Frauen dürfen früher in die Pension gehen, obschon ihre Lebenserwartung höher ist. Diese Asymmetrien können nur mit zwei fundamentalen Änderungen korrigiert werden. Höheres Rentenalter mit an die Demografie gekoppelter, automatischer Anpassung, dazu gleiches Rentenalter für Mann und Frau.


Wir müssen die Probleme an der Wurzel lösen, nicht durch Querfinanzierungen mit der Nationalbank als willkommenem Honigtopf.


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